Virentest bei ausgeschalteten Computer
Im Laufe der Jahre gewöhnt man sich die allgemein üblichen Regeln an, die man schon hätte beachten sollen, als man dachte, man wäre gut.
Ich bekomme immer wieder Rechner rein, die nicht mehr booten wollen. Aus den verschiedensten Gründen. Der erste Schritt ist in der Regel erst einmal ein Abbild der Festplatte machen. Dies ist einerseits ein Lesetest der Festplatte, andererseits existiert eine Kopie, falls wirklich mal was schiefgehen sollte. Danach kommt der obligatorische Speichertest. Wenn beides ohne Probleme läuft, dann ist das ein guter Indikator. Zwar nicht perfekt, aber immerhin eine gute Grundlage zum Arbeiten.
Danach kann kommt eigentlich der Virentest, der von CD gestartet wird. Den ließ ich in der Regel immer auf dem entsprechenden Rechner laufen. Das hat einen Haken. Erstens bekommt man den Rechner nicht immer ohne weiteres ins Internet. Und zweitens geht der Virentest auf neuerer Hardware meistens wesentlich schneller. Hier nehme ich eine spezielle virtueller Maschine mit großzügigen Speicher, binde da die externe Festplatte ein und lasse dann das Abbild der Festplatte auf Viren überprüfen. Da verwarzte Windows-Kisten ja leider meistens zwei oder drei Jahre auf dem Buckel haben, macht das enorm viel aus.
Am 24. März 2008 um 21:34 Uhr
Ich benutze dafür normal immer die Knoppicilin CD von heise/ct. Wird ca. einmal pro Jahr neu aufgelegt und man kann ohne Probleme fix das Netzwerk einstellen. Dann fix die Online Updates der Viren Definitionen gesaugt und los gehts. Ist so ziemlich die einzige ct, die ich noch kaufe - aber die lohnt ;-)